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Filtrationsanlagen verbessern deutlich den wirtschaftlichen Nutzen von Mikroalgen

31.03.2021

Mikroalgen werden nicht nur in der Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie genutzt, um daraus Produkte wie Farbpigmente, Carotinoide, essenzielle Fettsäuren, Aminosäuren, Vitamine usw. herzustellen. Auch die energetische Nutzung von Mikroalgen steht immer mehr im Fokus.

Der wirtschaftliche Nutzen der Mikroalgen wird dabei, unabhängig vom Anwendungsbereich, durch den Einsatz von novoflow® Filtrationsanlagen deutlich verbessert.

Die während des Ernteprozesses häufig eingesetzten Zentrifugen und Separatoren weisen einige gravierende Nachteile auf. Neben dem enormen Energieverbrauch und den generell hohen Betriebs- und Wartungskosten, entstehen speziell bei niedrigkonzentrierten Algenlösungen exzessive Kosten, da die gesamte Wassermenge mitgeschleudert werden muss, um eine entsprechende Ausbeute zu erzielen.

Eine Alternative bietet hier die novoflow® Dynamische Cross-Flow Filtration oder die novoflow® Hohlfaserfiltration. Eine Kombination aus beiden Systemen ist ebenfalls möglich. Mittels spezieller Membranen können Algen schonend aufkonzentriert und die gereinigte Nährlösung wiederverwendet werden.
Bitte kontaktieren Sie uns bei weiteren Fragen rund um das Thema Filtration.

Siehe auch

Cross Flow Filtration

Die Cross Flow Filtration, auch als Tangentialflussfiltration oder Querstromfiltration bekannt, ist ein spezielles Filtrationsverfahren, das für die Trennung von Partikeln oder Molekülen aus Flüssigkeiten entwickelt wurde. Im Gegensatz zur klassischen Dead-End-Filtration fließt die Flüssigkeit bei der Cross Flow Filtration tangential zur Membran, wodurch Ablagerungen auf der Membranoberfläche minimiert und die Filtereffizienz gesteigert werden. Funktionsweise der Cross Flow Filtration Bei der Cross Flow Filtration wird die Flüssigkeit parallel zur Membran geleitet. Während kleine Partikel oder Moleküle durch die Poren der Membran passieren, werden größere Partikel und Verunreinigungen im sogenannten Retentatstrom mitgeführt und kontinuierlich von der Membranoberfläche abgetragen. Dieses Verfahren verhindert ein Verstopfen der Membran und sorgt für eine längere Lebensdauer des Filters. Anwendung der Cross Flow Filtration Die Cross Flow Filtration findet in zahlreichen Industrien Anwendung, darunter: Herstellung von Lebensmitteln und Getränken: Zur Klärung von Wein, Bier oder Fruchtsäften und zur Entfernung unerwünschter Partikel. Pharmatechnologie und Biotechnologie: Bei der Konzentrierung und Reinigung von Proteinen, Enzymen oder Impfstoffen. Abwasseraufbereitung: Zur Entfernung von Schwebstoffen, Mikroorganismen und Verunreinigungen. Chemische Industrie: Für die Trennung und Aufbereitung chemischer Lösungen und Emulsionen. Vorteile der Cross Flow Filtration Zu den wesentlichen Vorteilen der Cross Flow Filtration gehören: Effiziente Partikeltrennung: Selbst bei hohen Partikelkonzentrationen bleibt die Filterleistung konstant. Längere Lebensdauer der Membran: Durch die kontinuierliche Reinigung der Membranoberfläche wird die Betriebszeit deutlich verlängert. Flexibilität: Geeignet für eine Vielzahl von Anwendungen, von der Molekültrennung bis zur Entfernung von Feststoffen. Reduzierter Wartungsaufwand: Da die Membran nicht so schnell verstopft wie bei anderen Verfahren, sind weniger häufige Reinigungen erforderlich. Technologische Weiterentwicklungen Moderne Cross Flow Filtrationssysteme beinhalten oft innovative Technologien, wie speziell entwickelte Membranmaterialien oder dynamische Filtrationssysteme. Diese ermöglichen eine noch präzisere und effizientere Trennung, selbst bei komplexen oder viskosen Flüssigkeiten. Unternehmen wie die novoflow GmbH bieten maßgeschneiderte Lösungen an, die auf spezifische Anforderungen zugeschnitten sind. Die Cross Flow Filtration ist ein zukunftsweisendes Verfahren, das durch seine Effizienz, Flexibilität und Nachhaltigkeit in vielen Branchen unverzichtbar geworden ist. Mit ihrer Fähigkeit, Partikel und Flüssigkeiten präzise zu trennen, leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Optimierung industrieller Prozesse und zur Herstellung hochwertiger Endprodukte.

Filtrationsanalgen

Filtrationsanlagen sind Systeme oder Einrichtungen, die speziell für die Trennung von Feststoffen aus Flüssigkeiten oder Gasen durch Filtrationstechnologien konzipiert sind. Sie sind zentraler Bestandteil in vielen industriellen, kommerziellen und kommunalen Prozessen, um die Reinheit der Produkte zu sichern und Umweltstandards zu erfüllen. Komponenten einer Filtrationsanlage: Vorfilter: Entfernen großer Partikel und Schutz der nachfolgenden feineren Filter vor Verstopfung. Hauptfilter: Kernstück der Anlage, das die Hauptfiltrationsaufgabe übernimmt, beispielsweise durch Membranfilter oder Keramikfilter. Pumpen und Rohrleitungen: Für den Transport der Medien durch die Filter. Steuerungssysteme: Automatisierte Systeme zur Überwachung und Anpassung der Betriebsparameter, um optimale Filtrationsergebnisse zu gewährleisten. Technologien in Filtrationsanlagen: Cross Flow Filtration: Diese Technik wird besonders in Filtrationsanlagen verwendet, die eine hohe Prozesseffizienz erfordern, wie in der Lebensmittel-, Pharma- und Biotechnologie. Dabei fließt das zu filtrierende Medium tangential über das Filtermedium, was die Ablagerung von Partikeln auf der Filteroberfläche vermindert und die Lebensdauer des Filters erhöht. Druckfiltration: Nutzt Druck, um das Medium durch das Filtermaterial zu pressen, was eine effiziente Trennung von Feststoffen ermöglicht. Vakuumfiltration: Hier wird ein Unterdruck auf der Seite des Filterausgangs angelegt, um das Medium durch das Filter zu ziehen. Anwendungsbereiche: Abwasseraufbereitung: Für die Reinigung und Aufbereitung von Trinkwasser sowie die Behandlung von Abwasser. Chemische Industrie: Reinigung von chemischen Lösungen und Abgasen. Pharmatechnologie und Biotechnologie: Sterilfiltration von Produkten und Zwischenprodukten. Lebensmittel und Getränke: Klärung von Flüssigkeiten wie Wein, Bier und Fruchtsäften. Herausforderungen und Zukunft der Filtrationsanlagen: Moderne Filtrationsanlagen stehen vor Herausforderungen wie dem Umgang mit hochtoxischen Stoffen, der Reduzierung des Energieverbrauchs und der Einhaltung strenger Umweltauflagen. Zukünftige Entwicklungen fokussieren sich auf die Integration fortschrittlicher Materialien, die Erhöhung der Automatisierung und die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit durch energiesparende Technologien.

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